04/10/2015

Anna (32) und Waldemar Artmann (70)
WSAKE
Schmuckdesign aus Regensburg

„Ich will nicht so viel vorm Computer sitzen“

Nach dem Abi will Anna erstmal weg von zu Hause: In Stuttgart geht sie auf die Kunstakademie und studiert Grafikdesign. Doch danach zieht es sie zurück nach Regensburg, weg vom Rechner, hin zur Werkstatt ihres Vaters. Der ist gelernter Silberschmied und zeigt seiner Tochter, worauf es beim Schmuckmachen ankommt. Heute, ein paar Jahre später designen die beiden gemeinsam Schmuck.

WSAKE – so heißt das Schmucklabel von Anna und ihrem Vater Waldemar Artman. Das ist nicht etwa japanisch – Die Buchstaben stehen so auch über den Handtuchhaken im Bad der Familie Artmann: Waldemar, Stefanie, Anna, Klara und Elsa. Wsake, das sind die Anfangsbuchstaben aller Familienmitglieder, dem Alter nach geordnet. Ihren Vater nennt Anna Waldi. Seinen Beruf, Silberschmied, gibt es heute nicht mehr oft. Früher hat er zum Beispiel Silberbecher aufgezogen, mehrere Tage hat er daran gearbeitet. Das traut er sich heute mit 70 körperlich nicht mehr zu. Solange er kann, will er Anna alles zeigen was sie wissen muss, um alleine in der Werkstatt zurecht zukommen.


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