04/10/2015

Sina Trinkwalder (37)
Manomama
Soziales Textilunternehmen aus Augsburg

„Menschen mit einer neuen Idee gelten solange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat.“

Sina Trinkwalder galt 2009 noch bei vielen als Spinnerin: Sie verlässt die von ihr gegründete Werbeagentur – um mitten in einer Weltwirtschaftskrise ein Unternehmen aufzuziehen, dass nur Menschen beschäftigt, die sonst keine Chance mehr auf dem Arbeitsmarkt haben.

Langzeitarbeitlose, Alleinerziehende, Menschen mit Handicap. Ihnen will Sina eine Job-Perspektive geben. Es gibt kein Bewerbungsverfahren – es gilt das Motto „first-come, first-served“. Inzwischen arbeiten 150 Menschen bei manomama, 4000 sind im Bewerberpool. Manomama setzt auf ökologisch einwandfreie Materialien – wenn möglich aus der Region – und bezahlt den Mitarbeitern mindestens 10 Euro pro Stunde. Für besonderes Engagement gibt es Erfolgsprämien, die von der Gemeinschaft der Mitarbeiter festgelegt werden. Anfangs produzierten Sina Trinkwalder und ihr Team Stofftaschen für eine Drogeriemarktkette, inzwischen umfasst die Kollektion hunderte Teile – von der Bluse bis zur Jeans. Der Gewinn, der beim Verkauf am Ende übrig bleibt, wird wieder in das Unternehmen und die Beschäftigten re-investiert. Dafür hat Bundespräsident Joachim Gauck Sina Trinkwalder gerade erst mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.


Shoemates – dahinter stecken Obaid und Marc aus Passau. Für jedes verkaufte Paar Schuhe wird in Afghanistan ein weiteres produziert und an ein bedürftiges Kind verschenkt. Weiterlesen.

Spenden per App – ohne einen Cent selbst zu zahlen. Stattdessen Werbung klicken, damit gemeinnützige Projekte unterstützt werden. Das ist das Prinzip von Smoost. Weiterlesen.

Viele setzen Bayern mit Lederhose, Dirndl und Oktoberfest gleich. Die MUH will mit solchen Klischees brechen und zeigen, dass Bayern auch ungemütlich sein kann. Die Idee hatte LaBrassBanda-Frontmann Stefan Dettl. Weiterlesen.

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