04/10/2015

Moritz Lorenz (35)
Jeckybeng
Surftools und Blog aus Nürnberg

„Man muss nicht auf den Mount Everest steigen, um ein Abenteuer zu erleben“

Moritz Lorenz aus Nürnberg liebt das Surfen. Und Holz in den Händen. In der Werkstatt seines Vaters stellt er unter anderem Combs und Fin Keys her. Und träumt auf seinem Blog von großen Abenteuern. Wo? Hauptsache draußen.

 

JECKYBENG_Nova_Scotia_WoodsJeckybeng ist…

 …ein Fantasie-Name. 

Das war 2008 auf einer Weltreise. In Indien hab ich nach dem Weg gefragt und der Kollege antwortete irgendwas mit einer Stadt, die ich missverstanden hab. Ich hatte Jeckybeng verstanden – der Name ging mir dann nicht mehr aus dem Kopf. Mir war es wichtig, dass sich erst einmal keiner was drunter vorstellen kann, dass der Name total unbehaftet ist.

der Ausdruck eines Lebensstils

Jeckybeng (c)Gregor SamsDa sind meine Leidenschaften mit drin, allgemein das Draußen sein, aber auch die Sportarten, die ich gerne ausübe: Surfen, Snowboarden, Hiken. Dafür habe ich auch einen Outdoor-Lifestyle-Blog, der erzählt Geschichten und Abenteuer von draußen, von mir, aber auch anderen Leuten, egal ob beim Surfen oder Mountainbiken. Ich will mit meinem Blog aber auch zeigen, dass ich nicht auf den Mount Everest steigen muss, um ein Abenteuer zu erleben, sondern es vor der eigenen Haustüre wartet, im Wald oder im Park: „go shit in the woods!“

….ein Ausgleich

Diese Surftools basteln, Holz bearbeiten, das kann ich immer
MO&MI_JECKYBENGmal machen, wenn Zeit übrig ist. Ich arbeite freiberuflich als Grafikdesigner.

… ein kleiner Familienbetrieb

Ich stelle alles in der Werkstatt meines Vaters südlich von München, in Penzberg her. Mein Dad macht die Griffe meiner Taschenmesser, meine Mum näht die Rucksäcke oder strickt Mützen.

…nachhaltig

Das Holz für den Surf Comb kriege ich von Schreinereien. Für sie ist es Abfall, weil sie so kleine Furniere nicht mehr
benutzen können und ich baue da wieder was Neues draus. 8Uf1d4FQK7Jg868cDbe2oXD3vQR1YV8FiM3MC_md44YOder der Fin Key, den mache ich aus kaputten Skateboards.

…ein Herzensding

Vor ungefähr zwei Jahren wollte ich Jeckybeng richtig groß aufziehen und hab z.B. auch T-Shirts und Parkas angefertigt. Aber ich hab schnell gemerkt, dass ich das alleine nicht wuppen kann. Mittlerweile verkaufe ich eine kleines feines Sortiment, der Grundstock sind die Surftools, und dann kommt immer mal was dazu, wie grade ein Rucksack.

 

Sorry, zur entsprechenden Suchanfrage konnte leider kein Ergebnis gefunden werden.