29/11/2017

Julian-Benjamin Griep (29) & Michael Schindlbeck (27)
Cap-Cube
Halterung für Caps aus der Oberpfalz

„Unsere Kunden sind hauptsächlich Frauen.“

Julian und Michael haben ein Faible für Caps und die setzen sie jetzt mit ihren Cap-Cubes in Szene. Seit einem guten Jahr produzieren und verkaufen die beiden Oberpfälzer ihre stylischen Halterungen. Noch ist es nur ein Nebenverdienst, die zwei hoffen aber, eines Tages davon leben zu können.

 

PULS: Wie seid ihr drauf gekommen?

Julian-Benjamin Griep: Die Idee entstand abends beim Grillen nach ein paar Bierchen. Da lag ein Cap herum und wir haben uns gefragt, wo man die daheim eigentlich cool platzieren könnte.

Michael Schindlbeck: Oft besteht ja die Gefahr, dass man das Cap in den Schrank, in die Ecke oder sonst wo hinschmeißt und immer mehr Sachen drauf fliegen.

Julian: Und Mike hat schon mal so Halterungen für Hüte gebaut. Wir sind dann ziemlich schnell auf die Idee gekommen, dass wir das Ganze mit so einem speziell gebogenen Draht bauen können.

Sind die Cap-Cubes „Made in Bavaria“?

Michael: Das Produkt kommt aus Bayern und wird auch in Bayern hergestellt: Wir haben eine Firma, die bei Bamberg sitzt und für den Draht zuständig ist. Die Cubes werden von uns selbst hergestellt. Der Märtel wird von uns gegossen und geformt. Die Holzarbeiten macht ein Schreiner, der bei uns im Dorf lebt.

Habt ihr sowas auch gelernt oder euch selbst angeeignet?

Michael: Also es hat mit meinem Beruf als Mechatroniker ziemlich wenig zu tun, aber ich baue als Hobby relativ viele Möbel selber und bin auch in der kreativen Richtung unterwegs. Und dadurch ist das so entstanden.

Was war die bisher größte Hürde für euch?

Michael: Erst einmal, einen Produzenten zu finden, der bereit ist, diese Dinger zu biegen. Dafür brauchst du eine ziemlich spezielle Maschine, die programmiert werden muss. Dazu brauchst du jemanden, der es auch mit verminderter Stückzahl für dich macht. Dann ging‘s weiter mit den ersten Gussversuchen vom Beton. Wir haben unzählige Betonsorten ausprobiert. Welcher hält? Welcher härtet schnell aus? Welcher hat ein gleichmäßiges Farbergebnis? Und wo kriegt man die Stangerl her, in die unser Cube-Stick reingesteckt wird? Also da gab`s schon einige Hürden, die wir überwinden mussten. Viel Leergeld sozusagen.

Was könnt ihr angehenden Gründern mitgeben?

Julian: Im Prinzip muss man sagen, egal wie trivial die Idee ist, der größte Fehler, den Gründer machen können ist, die Idee nicht umzusetzen. Also egal welche Idee es sein mag: umsetzen und versuchen. Man lernt so viel dazu. Zum Beispiel als wir unsere Internetseite aufgebaut haben: plötzlich mussten wir uns mit SEO-Optimierung auseinandersetzen, mit Backlinks  und und und…..all das sind Erfahrungen, die ich in meinem operativen Geschäft so nicht machen würde.

Wer sind eure Kunden? Einzelkunden oder Läden?

Mike: Teils-teils, aber hauptsächlich sind unsere Kunden Frauen, die – denke ich mal – ihren Freunden das Cape-Cube zu Weihnachten, zum Geburtstag oder sonstigen Events schenken.


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