04/10/2015

Axel Forelle, Florian Baumgärtel, Matthias Schmidlechner
Build2Ride
DIY-Workshops für Skier

„Ein Paar Skier mit Spitzenunterwäsche als Dekor, verziert mit silbernen Pigmenten – das war eins der Spitzenerlebnisse“

Wenn man in Garmisch-Partenkirchen aufwächst, lernt man das Skifahren noch bevor man richtig laufen kann. Da wird das Verhältnis zu den Skiern irgendwann so persönlich, dass man sie sich am besten selbst zimmert. Findet zumindest Axel Forelle und hat  gemeinsam mit Florian Baumgärtel und Matthias Schmidlechner Build2Ride aufgezogen. Bei ihren Workshops kann jeder sein individuelles Paar Ski zu bauen.

Build2Ride Crew

icon_interviewPULS:  Du bist in Garmisch aufgewachsen und warst einmal professioneller Skirennläufer. Du stehst sicher auf Skiern seit Du laufen kannst?

Axel Forelle: Ja, ich fahre seit meinem dritten Lebensjahr Ski, also schon 25 Jahre. Im Grundschulalter wurde es dann professionell. Und als Jugendlicher bin ich dann zwischen 100 und 140 Tage im Jahr auf Ski gestanden und durch DSC_8192ganz Europa gefahren. Da entwickelt man nochmal eine ganz andere Beziehung zum Wintersport.

Wie seid Ihr drauf gekommen, Skier selber zu bauen und da auch Workshops zu geben?
Das ist die Suche nach dem perfekten Sportgerät. Um Skier ranken sich jede Menge Mythen. Wenn man dann einmal selbst 20, 30, 50 Paar Ski gebaut und auch gefahren hat, merkt man, wie sich die einzelnen Unterschiede in den Bauarten auf das Skifahren auswirken. Und wir möchten allen anderen leidenschaftlichen Wintersportlern die Möglichkeit geben, das selbst auszuprobieren.

Kann das jeder?

Grundsätzlich sind unsere Produkte und die Workshops für DSC_8128jedermann gedacht. Wir haben uns im Laufe der Jahre auf neun verschiedene Standardmodelle konzentriert. Davon ausgehend können wir die Ski auf die Bedürfnisse des Kunden abstimmen. Das Seminar selbst dauert dann anderthalb Tage, weil die Geräte auch eine bestimmte Backzeit haben. Am nächsten Tag wird der Ski oder das Snowboard dann ausgeschnitten und in Form gebracht. Wir bauen maximal mit zehn Leuten, so dass wir jeden gut betreuen können.

Was war das skurrilste Paar Ski, das bei Euch in der Werkstatt gezimmert wurde?

DSC_7788Definitiv das Modell mit Spitzenunterwäsche als Dekor, das mit silbernen Pigmenten verziert wurde und dazu fluoreszierend, so dass der Ski in der Nacht leuchtet. Das war sicherlich eins der Spitzenerlebnisse.

In Garmisch ist auch irgendwann Sommer. Was macht ihr dann?

Unsere Stammkunden haben sich gewünscht, dass wir genau wie für Skier auch Fahrradbau anbieten. Da haben wir uns zwei Jahre mit beschäftigt und mittlerweile können wir auch Fahrradworkshops durchführen.

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